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Weitere Informationen

Auf dieser Seite finden Sie Informationen und Materialien rund um die Gesundheit von Kindern, Jugendlichen und ihren Familien.

Materialien zu den Schwerpunktthemen des Bündnisses Gesund Aufwachsen finden Sie auf den Seiten der Arbeitsgruppen.

 

Gesundheitliche Ungleichheit bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland: Aktueller Gesundheitsbericht des RKI

Die große Mehrheit der Kinder und Jugendlichen in Deutschland wächst gesund auf. Gesundheitsprobleme und Risikofaktoren, wie z.B. Verhaltensauffälligkeiten, Essstörungen, Adipositas oder Bewegungsmangel, sind verstärkt bei Heranwachsenden aus sozial benachteiligten Familien festzustellen. Dies zeigt der im August 2010 veröffentlichte Gesundheitbericht des Robert Koch-Instituts auf Basis von Daten des Kinder- und Jugendgesundheitssurveys.

Neben der Darstellung des Zusammenhanges zwischen sozialem Status und Gesundheit beschäftigt sich der Bericht eingehend mit den Gesundheitschancen von Kindern und Jugendlichen

  • vor dem Hintergrund der Einkommens- und Erwerbssituation ihrer Eltern
  • ihrer Bildungsbteiligung und
  • ihrer familiären Ressourcen.

Der Bericht kann kostenlos beim Robert Koch-Institut bestellt oder als PDF-Datei heruntergeladen werden.

 

Nationales Gesundheitsziel Gesund aufwachsen: Lebenskompetenz, Bewegung, Ernährung

Der nationale Kooperationsverbund gesundheitsziele.de hat im Januar 2010 die überarbeitete Fassung des nationalen Gesundheitsziels „Gesund aufwachsen“ vorgelegt. Auf der Seite www.gesundheitsziele.de heißt es hierzu:

"Das aktualisierte Gesundheitsziel bildet nicht nur den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisstand ab, sondern berücksichtigt die Aktivitäten sowohl auf Bundes- als auch auf Länderebene und ist damit anschlussfähig für andere Akteure. Mit der Überarbeitung ist es gelungen, neue inhaltliche Akzente zu setzen. So wurde der Aspekt Stressbewältigung weiterentwickelt zum moderneren Begriff der Lebenskompetenz. Die Maßnahmen beziehen sich deutlicher als vorher auf belastete Kinder und Familien und berücksichtigen Geschlechter- und kulturelle Aspekte."

Die PDF-Version kann auf der Seite von gesundheitsziele.de herunterladen werden.

 

83. Gesundheitsministerkonferenz 2010: Weiterentwicklung des Kinderschutzes
Im die Mitglieder der Gesundheitsministerkonferenz fordern die Bundesregierung im Rahmen eines gemeinsamen Beschlusses auf, bis 2011 Regelungen zur Weiterentwicklung des Kinderschutzes an der Schnittstelle von Jugendhilfe und Gesundheitswesen zu treffen.

  • Anlage 1: Bericht zur Weiterentwicklung des Kinderschutzes an der Schnittstelle von Jugendhilfe und Gesundheitswesen
  • Anlage 2: Vorschäge für die Umsetzung des Beschlusses der GMK vom 24./25. Juni 2009: "Weiterentwicklung des Kinderschutzes an der Schnittstelle von Jugendhilfe und Gesundheitswesen"


Ratgeber für Familien 2009
Familien in unterschiedlichen Lebenslagen erfahren im Ratgeber für Familien, wo sie Rat und Hilfe bekommen können und welche gesetzlichen Leistungen ihnen zustehen. Schwangere können nachlesen, welche Beratungs- und Hilfsangebote es vor und nach der Geburt eines Kindes gibt. Familien wird vermittelt, welche finanziellen Hilfen - wie zum Beispiel Kindergeld, Elterngeld oder Sozialhilfe - in Anspruch genommen werden können. Außerdem wird unter anderem darüber informiert, welche Steuererleichterungen bestehen oder wie Familien Wohnberechtigungsscheine und Wohngeld beantragen können. Ehepaare erhalten ebenso wie nichteheliche Lebensgemeinschaften Tips zum Thema Ehevertrag, Unterhaltspflicht oder Umgangsrecht mit gemeinsamen Kindern. Die Hilfsangebote, die Familien mit behinderten oder pflegebedürftigen Angehörigen zur Verfügung stehen werden ebenso erläutert, wie Hilfen für Familien in anderen Problemlagen. Schließlich werden Empfehlungen gegeben, welche Erholungs- oder Ferienangebote Familien nutzen können. Hinweise zum Wiedereinstieg ins Berufsleben sowie ein Verzeichnis wichtiger Adressen runden die 288seitige Broschüre ab.
Der Ratgeber kann auf der Seite des MASF heruntergeladen werden.

 

Gemeinsames Rundschreiben des BMAS und des BMG zum Thema "Frühförderung"
Das Rundschreiben vom 26.06.2009 enthält die folgenden Gliederungspunkte:
1. Definition der Komplexleistung Frühförderung
2. Leistungsinhalte
3. Heilmittelerbringung
4. Abgrenzung der Zuständigkeit / Kostenteilung
5. Personenkreis
6. Kooperation von Sozialpädiatrischen Zentren und Interdisziplinären Frühförderstellen

Gesundheitsberichterstattung des Bundes
Das Robert Koch-Institut (RKI) in Berlin ist Träger der Gesundheitsberichterstattung des Bundes. Auf den Internetseiten des RKI finden sich viele Berichte, die sich mit unterschiedlichen Aspekten der Gesundheit von Kindern und Jugendlichen beschäftigen. Die Berichte können i.d.R. als PDF-Dateien herunterladen oder kostenlos bestellt werden.

KiGGS - Die Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland
Die bundesweit umfangreichste Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland (KiGGS) wird durch das Robert Koch-Institut (RKI) durchgeführt. In einem ersten Durchgang (2003-2006) wurden bundesweit 18.000 Kinder und Jugendliche im Alter von 0 bis 18 Jahren untersucht. Die Auswertungsergebnisse werden auf der Internetseite der KiGGS-Studie vorgestellt. 2009 bis 2012 wird die Studie in Form einer telefonischen Befragung fortgeführt.

13. Kinder- und Jugendbericht der Bundesregierung (PDF, 4,8 MB)
Im Mittelpunkt des 13. Kinder- und Jugendberichtes der Bundesregierung stehen die Angebote und Maßnahmen der Kinder- und Jugendhilfe im Bereich gesundheitsbezogener Prävention und Gesundheitsförderung.

Sachverständigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen

Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen erstellt alle 2 Jahre Gutachten und formuliert daraus Vorschläge und Empfehlungen für die Gesundheitspolitik. Im Rahmen der Gutachten soll:

  • die Entwicklung in der gesundheitlichen Versorgung analysiert werden
  • Prioritäten für den Abbau von Versorgungsdefiziten und bestehender Überversorgung entwickelt werden
  • Vorschläge für medizinische und ökonomische Orientierungsdaten vorgelegt werden
  • Möglichkeiten und Wegen zur Weiterentwicklung des Gesundheitswesens aufgezeigt werden

Weitere Informationen und die Gutachten zum Herunterladen finden Sie auf der Seite des Sachverständigenrats.
Aktuell das Sondergutachten 2009!

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